Libretto: Francesco Maria Piave und Arrigo Boito
| Musikalische Einstudierung und Dirigent: | Igor Bulla |
| Regie: | Laco Adamik |
| Bühne: | Milan David |
| Kostüme: | Jana Hauskrechtová |
| Chorleiterin: | Iveta Popovičová |
| Dramaturgie: | Lenka Horinková |
| Mária Boccanegra (Amélia Grimaldi): | Gabriela Kopperová a. h. / Alena Vacíková a. h. |
| Simon Boccanegra: | Zoltán Vongrey / Martin Babjak a. h. |
| Jacopo Fiesco (Andrea Grimaldi): | Ivan Zvarík / Jozef Benci a. h. |
| Gabriele Adorno: | Michal Hýrošš / Igor Strojin |
| Paolo Albiani: | Martin Popovič / Šimon Svitok |
| Pietro: | Igor Lacko / Marián Hadraba a.h. |
| Hauptmann: | Peter Schneider |
| Magd Amelias: | Alena Hodálová / Eva Lucká |
Orchester und Chor der Staatsoper.
Im Jahre 1856 erhielt Verdi den Auftrag, für das Teatro La Fenice in Venedig eine neue Oper zu komponieren. Er entschloss sich ein historisch-polistisches Thema nach dem Theaterstück von F. Schiller „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua“in Noten zu setzen. Die Geschichte spielt in Genua, in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts, während des Konflikts zwischen Guelfen und Ghibellinen – Anhängern des Papstes und des Kaisers. Zugleich verläuft hier der Konflikt zwischen Patriziern und Plebejern und der Konkurrenzstreit zwischen den Städten Genua und Venezia. Simon Boccanegra, der die Stadt Genua von Piraten befreit hat, steht in der Mitte dieser Konflikte als der Mensch und hochherziger Herrscher. Bei der Uraufführung im März 1857 stieß das Werk auf Ablehnung. Erst nach der Überarbeitung des Werks erfolgte eine Wiederaufführung 1881 im Teatro alla Scala in Mailand, die großen Beifall fand.
