Libretto: Lorenzo da Ponte
Translate: Július Gyermek
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Musical Director and Dirigent: |
Igor Bulla |
| Director: | Jana Andělová Pletichová |
| Costume Designer: | Roman Šolc |
| Set Designer: | Jaroslav Milfajt |
| Choir Master: | Ján Procházka |
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| Fiordiligi: | Katarína Perencseiová / Martina Múdra a. h. |
| Dorabella: | Radoslava Mičová a. h. / Lucia Duchoňová a. h. |
| Ferrando: | Dušan Šimo / Juraj Hollý a. h. |
| Guglielmo: | Martin Popovič / Ľubomír Popík a. h. |
| Despina: | Helena Becse Szabo a. h. / Dominika Doniga a. h. |
| Don Alfonzo: | Šimon Svitok / Marián Lukáč a. h. |
Orchester, Chor und Ballett der Staatsoper.
Die Musik weist alle Merkmale der reifsten Kompositionen Mozarts auf: eine farbige und durchsichtige Instrumentation, eine ausgewogene und differenzierte Harmonik, eine reiche und doch konzentrierte Melodik und eine raffinierte psychologische und dramaturgische Personenzeichnung. Unnachahmlich gelingt es Mozart, die Doppelbödigkeit der Situationen, das Schweben zwischen Ernst und Ironie darzustellen. Die Moral der Geschichte bleibt dabei offen, so dass der Zuschauer seine Moral selber ziehen mag. Man soll die Liebe nicht auf die Probe stellen, lautet die vielleicht gängigste Lesart, zumal am Schluss die Versöhnung – obwohl so besungen – alles andere als auf der Hand liegt und es wohl für niemanden Grund zum Lachen gibt. Die Treulosigkeit könnte aber auch bloß beispielhaft für menschliche Schwächen stehen, wobei wahre Liebe diese demütig erträgt.
