April 2012
G. Bizet, R. Schtschedrin, D. Dinková: Carmen
(Musiktanztheater)
Regie: Dana Dinková (Die lustige Witwe, Gypsy roots, Die weiße Hölle, Die Arche der Templer, Ferdy, die Ameise)
Der bekannte Titel Carmen in neuer Produktion – Verbindung der Musik von G. Bizet und R. Schtschedrin mit dem Tanz, dem Sang und dem Wort und mit der Erhaltung der Grundidee. Das Ziel der Vorstellung ist auf bestimmte Weise dem Gesellschaft den Spiegel hinzuhalten. Die Handlung erzählen Carmen, José, Toreador und Micaela. Ihr Schicksal richtet die Person der Prophetin – Der Tod. Sie redet sie an und zwingt sie zum Nachdenken über das Leben. Diese Produktion ist die Geschichte über eine nach der Liebe suchende Frau, die sich aber zur Freiheit meldet. Lieben und geliebt sein war für sie das Symbol der Freiheit. Wie begreifen die gegenwärtigen Frauen die Freiheit? Sich durchzusetzen, erfolgreich zu sein, geliebt zu sen? Wie ist es? Wohin führt sie ihre Spaltung? Können sie die innere Harmonie in sich finden? Wie finden sie sich mit der typischen weiblichen Ambivalenz – die Freiheit in dem harmonischen Familienleben oder in der Karriere zu finden - ab? Kann man das überhaupt verbinden? Diese Fragen versuchen wir in unserer Konzeption des Werkes Carmen zu beantworten.
April 2012
Antonín Dvořák: Stabat Mater
Stabat Mater, das Oratorium für Solo, Chor und Orchester, ist vokal-instrumentales Werk mit dem Text der alten Kirchenhymne Stabat Mater. Mit Werken von Bach, Händel und Haydn gehört es zum Gipfel des Oratorienschaffens.
Jún 2012
Umberto Giordano: Fedora
(Oper)
Musikalische Einstudierung: Marián Vach
Regie: Michael Tarant
Oper in drei Akten des italienischen Komponisten Umberto Giordano basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Victorien Sardou und zählt mit Andrea Chénier und Siberia zu den bedeutendsten Werken Giordanos. Die Fürstin Fedora ist mit dem Graf Vladimir verlobt. Als der Graf unter rätselhaften Umständen gestorben ist, scheint es, dass er wegen seinen Zuneigungen zur Sekte der Nihilisten gerade von ihnen ermordert wurde. Am nächsten Tag kommt zur Fürstin Fedora der Graf Loris Ipanov und eingesteht den Mord – er hat ihren Verlobten ermordert, weil er Liebesbeziehung mit seiner Ehefrau hatte. Dann stellt Fedora fest, dass sie immer nur den Loris Ipanov geliebt hat und ihre Schicksale sich verbinden im Unglück.